Nach dem Ausscheiden der deutschen Nationalmannschaft bei der Fußball-Weltmeisterschaft waren die Schlagzeilen groß: „Desaster“, „verheerend“, „Schande“ oder „Untergang“ war zu lesen. Die Skandalisierung der Medien schreitet voran und auf die Konsument:innen strömt ein immer lauter werdender Nachrichtenstrom ein. Dabei hatte Papst Leo XIV. – als Gegenpol – zu einer „Entwaffnung“ der Kommunikation aufgerufen.
Am 23. Juni 2016 stimmte eine knappe Mehrheit der Briten (51,89%) für einen Austritt aus der EU. Politische Befürworter und Befürworterinnen malten ein Bild eines souveränen Großbritanniens, das frei über seine Gesetze, Grenzen und Zukunft entscheiden kann, ganz ohne die „Fesseln“ der Europäischen Union. Zehn Jahre fällt die Bilanz ernüchternd aus.
Zum 100. Am Todestag des Architekten Antoni Gaudí fand die Segnung des Christusturms der Sagrada Família durch Papst Leo XIV. statt. Die „größte Kirche der Welt“ in Barcelona ist dabei viel mehr als ein
Bauwerk, sondern ein Hoffnungszeichen gegen die Resignation.
In dieser Woche ist die deutsche Übersetzung der Enzyklika „Magnifica Humanitas“ von Papst Leo XIV. zum Thema Künstliche Intelligenz erschienen, deren Nutzung in vielen Medien zum Alltagsgeschäft gehört. Doch ein „Experiment“ bei der italienischen Tageszeitung „Il Foglio“ zeigt: Im Journalismus sind Haltung und Empathie wichtiger als Perfektionismus und Effizienz. Doch was bedeutet dies für Medien wie www.kath.de?
„The winner takes it all“: Nach dieser „ABBA“-Liedzeile kämpfen derzeit 48 Nationen bei der Fußball-Weltmeisterschaft der Männer in den USA, Kanada und Mexiko um den goldenen WM-Pokal. Dass der Fußball und der Glaube Gegner verschiedener Mannschaften verbinden können, wurde dabei am 14. Juni bei einem ungewöhnlichen Gebet im Stadion von Houston deutlich.
Vom Schriftwort bis zum Bildschirm: Warum die Relativierung von Erkenntnissen unserer Gemeinschaft schadet und wie der Journalismus seine Berufung wiederfinden muss. Plädoyer für Demut und Unterscheidungskraft in stürmischen Zeiten von Sebastian Sendlak.
Mit seiner ersten großen Sozialenzyklika „Magnifica humanitas“ hat Papst Leo XIV. einen Meilenstein gesetzt. Er verdammt die Künstliche Intelligenz (KI) nicht, sondern fordert Leitplanken für eine menschenzentrierte Technologie. Das ist gut und notwendig. Doch wer die Enzyklika aufmerksam liest und mit der Lebensrealität des Jahres 2026 abgleicht, merkt schnell: Wir müssen den päpstlichen Impuls pragmatisch weiterdenken – technologisch, ökologisch und vor allem juristisch.
Pfingsten ist jeden Sonntag, eine Kirche mit vielen Sprachen. Die Katholiken der anderen Kontinente sind jedoch kaum in den deutschsprachigen Gemeinden anzutreffen. Werden sie in den englischsprachigen und spanischsprechenden Gemeinden bleiben? Dann gäbe es bald drei katholische Kirchen – englisch, spanisch, deutsch.
Unter diesem Motto stand der 104. Deutsche Katholikentag in der letzten Woche in Würzburg. Das mit rund 74.000 Teilnehmer:innen und Besucher:innen wieder deutlich größere Katholik:innen-Treffen hat den positiven Trend vom Katholikentag in Erfurt fortgesetzt und war durch eine deutlich positivere und hoffnungsvollere Stimmung geprägt.
Am 8. Mai 2025 wurde Kardinal Francis Prevost zum neuen Pontifex der römisch-katholischen Kirche gewählt. Als Leo XIV. trat er die Nachfolge des verstorbenen Papstes Franziskus an. Anders als dieser „unvollendete Reformer“ hat Papst Leo im Jahr 1 seines Pontifikats vorrangig versucht, Brücken zu bauen, sowohl innen als auch nach außen.