Nervenkitzel im Riesenrad, der Duft von gebrannten Mandeln, dröhnende Musik und blinkende Lichterketten: Für die meisten Menschen ist die Kirmes ein Sinnbild purer, weltlicher Unterhaltungskultur. Ein Ort des Konsums und der Zerstreuung. Doch wer den Blick hinter die bunten Fassaden der Fahrgeschäfte richtet, stößt auf ein überraschendes Phänomen: Ausgerechnet dort, wo man es am wenigsten vermutet, schlägt das Herz kirchlicher Tradition oft kräftiger und lebendiger als in manch entleerter Pfarrkirche. Aber: Wie viel Kirchweih steckt noch in der Kirmes?
Die Bilder gingen um die Welt und bewegten das Land: Ein Meeressäuger verfängt sich in der deutschen Ostsee. Medien berichteten Tag für Tag live, eine Nation litt mit. Doch statt sachlicher Debatten über marinen Tierschutz und bürokratische Hürden erleben wir in Deutschland mal wieder eine skurrile Überhöhung. War der Medienhype um Buckelwal Timmy gerechtfertigt?
Frisch im Streaming erschienen ist der Kinofilm „Disclosure Day: Tag der Wahrheit“. Regisseur Steven Spielberg stellt dabei die Frage, ob die Menschheit bereit wäre, die „Wahrheit“ über UFO-Sichtungen und Besuche von Außerirdischen auf der Erde zu akzeptieren. Abseits von Science-Fiction greift der Film aber auch religiöse Fragen auf.
Wenn Medien nicht frei berichten können, ist es nicht möglich, dass sich Bürger:innen und Politiker:innen informieren können. Es fehlt das „ganze Bild“. Daher hat die „Initiative 18“ eine Kampagne gestartet, die sich dafür einsetzt, dass freie und unabhängige Medien als 18. Nachhaltigkeitsziel der Vereinten Nationen festgeschrieben werden.
Deutschland ist voller Baustellen. Es wird auch Neues gebaut, meist jedoch repariert. Die wichtigste wäre die Natur. Diese weiter liegen zu lassen, kommt teuer zu stehen. Das Ganze in einem Raum, der demnächst von Robotern bevölkert und von Künstlicher Intelligenz gesteuert wird. Wie werden die nächsten Generationen leben? Eine Annäherung.
Medien können ihre Funktion als „vierte Gewalt im Staat“ nur dann ausführen, wenn sie Zugang zu unverfälschten Informationen erhalten. Doch diesen Zugang möchte die schwarz-rote Bundesregierung zukünftig durch eine Änderung des Informationsfreiheitsgesetzes einschränken. Darf – unter dem Deckmantel von Bürokratieabbau und Wirtschaftsförderung – ein so grundlegendes Recht der Medien eingeschränkt werden?
Nach dem Ausscheiden der deutschen Nationalmannschaft bei der Fußball-Weltmeisterschaft waren die Schlagzeilen groß: „Desaster“, „verheerend“, „Schande“ oder „Untergang“ war zu lesen. Die Skandalisierung der Medien schreitet voran und auf die Konsument:innen strömt ein immer lauter werdender Nachrichtenstrom ein. Dabei hatte Papst Leo XIV. – als Gegenpol – zu einer „Entwaffnung“ der Kommunikation aufgerufen.
Am 23. Juni 2016 stimmte eine knappe Mehrheit der Briten (51,89%) für einen Austritt aus der EU. Politische Befürworter und Befürworterinnen malten ein Bild eines souveränen Großbritanniens, das frei über seine Gesetze, Grenzen und Zukunft entscheiden kann, ganz ohne die „Fesseln“ der Europäischen Union. Zehn Jahre fällt die Bilanz ernüchternd aus.
Zum 100. Am Todestag des Architekten Antoni Gaudí fand die Segnung des Christusturms der Sagrada Família durch Papst Leo XIV. statt. Die „größte Kirche der Welt“ in Barcelona ist dabei viel mehr als ein
Bauwerk, sondern ein Hoffnungszeichen gegen die Resignation.
In dieser Woche ist die deutsche Übersetzung der Enzyklika „Magnifica Humanitas“ von Papst Leo XIV. zum Thema Künstliche Intelligenz erschienen, deren Nutzung in vielen Medien zum Alltagsgeschäft gehört. Doch ein „Experiment“ bei der italienischen Tageszeitung „Il Foglio“ zeigt: Im Journalismus sind Haltung und Empathie wichtiger als Perfektionismus und Effizienz. Doch was bedeutet dies für Medien wie www.kath.de?